Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen. Doch wenn das Zusammenleben täglich Zerreissproben fordert, bekommt auch die beste Freundschaft irgendwann einen Knacks.

 

Es gibt die unterschiedlichsten Verhaltensweisen, die Hund ezeigen, wenn etwas nicht stimmt. Das kann gerade bei Schützlingen aus dem Tierschutz ein Päckchen aus der Vergangenheit sein, das nun schwer belastet. Oder Sie leiden jedes Mal mit, wenn der Panikpelz sich am liebsten immer verkriecht und nur langsam Vertrauen aufbauen kann. Aber auch durch Missverständnisse in der Kommunikation kann sich ein hündischer Habitus einschleichen, der zum Monsterproblem mutiert. Dazu gehören typischerweise:

 

  • Ängstliches oder scheues Verhalten, generell oder in besstimmten Situationen
  • Pöbeleien und andere Probleme mit Artgenossen, anderen Vierbeinern oder Menschen
  • Ihr Hund lässt fremde Menschen nicht ins Haus oder knurrt und bellt sie an
  • Wenn Ihr Hund allein bleiben soll, frisst er die Einrichtung oder kläfft die ganze Nachbarschaft zusammen
  • Ihr Hund ist sehr unruhig, überdreht und kann sich nur schwer entspannen
  • Draussen wirkt Ihr Hund unkontrollierbar, zerrt an der Leine oder pöbelt herum
  • Ihr Hund zeigt zwanghaftes Verhalten wie übermässiges Lecken, den eigenen Schwanz jagen oder Kratzen

Mit Sitz, Platz und Bleib und den klassischen Gehorsamkeitsübungen kommen Sie bei diesen Verhaltensproblemen nicht weiter, weil Sie damit höchstens Symptome überdecken - wenn es überhaupt in kritischen Situationen funktioniert. In meiner verhaltenstherapeutischen Beratung lernen Sie, Ihren Hund zu beobachten und zu verstehen. Ich gebe Ihnen praktische Anleitungen und Übungen, welche Dinge Sie verändern müssen, damit Ihr Vierbeiner sein unangenehmes Verhalten abbauen kann.