Vom Problempferd zum besten Pferd im Stall

Ob Sportpferd oder Kuschelpony: Pferde aller Disziplinen, Rassen und jeden Alters können unerwünschtes oder sogar problematisches Verhalten an den Tag legen - und das ist gar nicht ungewöhnlich, denn es dient unseren Tieren zur Kommunikation. Es kann mit harmloseren Ausdrucksweisen beginnen, wie Ohren Anlegen, Kopfschütteln oder Schweifschlagen. Heikel wird es, wenn das Pferd oft buckelt oder tritt, durchgeht oder beisst.

 

Wenn bei Ihrem Rössli etwas nicht stimmt, zeigt es das durch die unterschiedlichsten Verhaltensweisen, die von nervig bis hin zu gefährlich im Umgang reichen können. Dazu zählen beispeilsweise:

 

  • Ihr Pferd lässt sich nicht einfangen
  • Probleme beim Verladen, Führen, Putzen, Satteln oder der Pflege
  • Aggressives oder rüpeliges Verhalten gegenüber Menschen und Artgenossen
  • Ihr Rössli scheut häufig, ist ängstlich oder nervös, unkonzentriert oder haperkativ
  • Zwanghaftes Verhalten wie Koppen oder Weben
  • Ihr Pferd scharrt übermässig, nagt am Holz oder wetzt ständig die Zähne
  • Probleme beim Reiten
  • Ihr Pferd wirkt matt, träge oder sogar lethargisch, erschöpft oder es ist nicht mehr so leistungsfähig

Klar, es ist zum Verzweifeln, wenn Ihr Pferd nicht mehr auf den Anhänger will oder sich vor dem kleinsten Floh erschreckt. Die Beziehung zwischen Ihnen leidet und die Zeitmit Ihrem geliebten Vierbeiner artet in Stress aus - für Sie und Ihr Pferd gleichermassen.

 

Doch so nervig es auch ist: Problematisches Verhalten ist ein Kommunikationsmittel. Deshalb ist es wichtig, dass Sie nicht versuchen, das Symptom zu behandeln, sondern herausfinden, was dazu führt. 

 

Vielleicht hat Ihr Pferd Schmerzen oder Unverträglichkeiten. Oder etewas in der unmittelbaren Umgebung ist störend. Möglicherweise fehlen Nährstoffe im Futter, die es für ein ausgeglichenes Wesen braucht. Oder Missverständnisse in der Mensch-Pferd-Kommunikation haben sich lagnsam eingeschlichen und dann als unangenehmes Verhalten manifestiert. 

 

Ich hfelfe Ihnen, die Ursachen aufzudecken und die Umstände so anzupassen, dass ein harmonisches und vertrauensvolles Zusammenleben mit Ihrem Pferd entsteht. Dafür schaue ich ganzheitlich auf die Lebensumgebung, Bewegung, Training, Kommunikation, Umgebung, Geschichte, Ernährung. Und auch auf das, was eigentlich erstmal unwichtig erscheint.


Vom Hafer gestochen? Auch die Ernährung beeinflusst das Verhalten

 

Eine ausgewogene Versorgung mit Nàhrstoffen und Vitaminen geht bei Pferden Hand in Hand mit dem Verhalten. Ist Ihr Pferd gut mineralisiert, dann ist es gesund, führbar, motiviert und aktiv. Es kann Vertrauen schenken, hat starke Nerven und denkt selbst mit.

 

Fehlen Mineralstoffe, entstehen langfristig gesundheitliche Probleme - doch Ihr Rössli kann auch matt und lustlos sein, es schleicht nur so durch die Gegend. Und andere Verhaltensweisen wie Aggressionen, extreme Scheu, Nervosität oder Unruhe können Ihre Ursache ebenfalls in der Ernährung haben.

 

eine Ernährungsberatung für Ihr Pferd ist sinnvoll - vorbeugend, damit es gesund und aktiv bleibt - und besonders, wenn Sie Symptome beobachten oder Veränderungen anstehen wie beispielsweise:

 

  • Sommerekzem
  • Probleme mit der Haut
  • Auffälliges oder verändertes Verhalten
  • Stoffwechselerkrankungen wie Hufrehe oder Cushing
  • Magen- und Darmprobleme, Koliken
  • Allergien oder Unverträglichkeiten
  • Senioren und die Umstellung auf Altersweiden
  • Übergewicht

Ob vorbeugend oder therapiebegleitend: Ich erstelle inen individuellen Ernährungsplan, mit dem Sie Ihr Pferd optimal ausgewogen mit allen Nährstoffen versorgen. Sprechen Sie mich gerne an.